Frühlingsball– in royalem Stil

Der Frühlings-oder auch Winterball – je nach dem, wann genau er sattfindet – ist eine jährliche Schultradition, die von jedem Abiturjahrgang fortgeführt wird. So wurden auch in diesem Jahr von den Schülerinnen und Schülern der zwölften Klasse Schichtpläne erstellt und die einzelnen Verantwortungsbereiche auf kleine Gruppen aufgeteilt. Mit viel Sorgfalt wurde die Dekoration gestaltet. Passend zum Abi-Motto „Abi Royal-der Adel dankt ab“ wurden goldene und silberne Kronen an den Wänden der Turnhalle verteilt. Vorhänge aus glänzendem Stoff zierten den Eingang und überall schimmerten goldene und silberne Girlanden. An der Garderobe konnte jeder seine Jacke und Tasche in der Obhut der Abiturienten geben, die abwechselnd die Garderobe bewachten und Schüler sowie Gäste begrüßten. Während des Balls konnte man sich an einem Essensstand für wenig Geld beköstigen lassen. 
 
Der Abend wurde fast durchgängig von Musik begleitet. Von alten Klassikern bis zu den Songs der aktuellen Charts war für jeden etwas dabei, sodass immer jemand auf der Tanzfläche war. Die einzige Unterbrechung bildete die Wahl der Ballkönige. Nach einer Vorwahl, die schon Wochen vor dem Ball gestartet wurde, fanden sich jeweils drei Kandidaten für die jeweiligen Titel, welche entsprechend der Sekundarstufe zustandekamen. Die Sekundarstufe I bekam eine Prinzessin und einen Prinzen, die Sekundarstufe II entsprechend eine Königin und einen König. Prinz wurde nach einer direkten Wahl, welche am selben Abend wie der Ball stattfand, Max Heyland (10c), seine Prinzessin wurde Clara Vortheil (10c). Der gewählte König wurde Lukas Ewert (12d), an seiner Seite wurde Carolin Rönsch (11b) Königin. Die gewählten Paare wurden mit Kronen versehen und hatten dann die Ehre, zusammen Walzer zu tanzen. Es fanden Spiele statt, die vermutlich weniger für die gewählten Spieler und mehr für die Zuschauer als Unterhaltung dienten. Von Tanzen mit einem Luftballon zwischen den Tänzern bis hin zu Stuhltanz war alles dabei. Im professionellen Fotobereich musste man sich nicht mit Handys und nicht funktionierenden Blitzkameras abfinden, sondern konnte sich fotografieren lassen. 
 
Zusammenfassend war der Abend sowohl für die Abiturienten als auch für alle anderen Besucher ein Erfolg. Denn auch wenn so manche organisatorische Schwierigkeit auftrat, fand sich immer eine helfende Hand, sodass selbst der unbeliebte Abbau problemlos bewältigt wurde. 
 
Marilisa (12.Klasse)

GAPP 2017 – Eine unvergessliche Reise

Auch in diesem Jahr startete das GAPP-Programm am Wolkenberg Gymnasium in Michendorf eine Reise, die für alle Beteiligten unvergesslich werden sollte. Aber was ist GAPP eigentlich? GAPP bedeutet „German American Partnership Programm“. Das ist ein Programm, welches die Gruppe finanziell bei ihrer Reise in die USA unterstützt und als Hauptaufgabe, die Förderung langfristiger Schulpartnerschaften zwischen deutschen und amerikanischen Schulen verfolgt. Die Schüler aus Klasse 10 und 11, die mitfahren durften, wurden durch ein Auswahlverfahren an der Schule ausgewählt. Aber wohin genau ging die Reise? Die Reise ging zur Cascade Highschool in Everett bei Seattle, welche schon seit langer Zeit ein Partner unserer Schule in diesem Programm ist. Dabei hatte die Gruppe, dank unserer begleitenden Lehrer, Herr Thon und Frau Wehrstedt, die Möglichkeit auch Vancouver und New York zu sehen.

Politiker/-in sein für einen Tag

Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Zentrum der Macht. Im Januar stand im Politikunterricht für die 10. Klassen eine Exkursion in den Landtag von Brandenburg in Potsdam auf dem Stundenplan. Als (fiktive) Abgeordnete bekamen sie die Möglichkeit die Arbeit und die Entstehung eines Gesetzes im Landtag im Rahmen eines Planspiels kennenzulernen. Auf dem Tagesprogramm stand sie Einführung einer Wahlpflicht für das Land Brandenburg. 

Dazu wurden alle Schülerinnen und Schüler in Fraktionen (die gewählten Vertreter einer Partei) eingeteilt und wichtige Ämter besetzt. Im Plenum konnte dann jede Fraktion ihre Position zum Gesetz in einer Rede vorstellen. Wie im richtigen Landtagsalltag fanden weitere Beratungen und Überarbeitungen des Gesetzes in Fach- und Fraktionsausschüssen statt. Nach langen und intensiven Beratungen folgte am Ende die Abstimmung im Plenarsaal. Mit einer knappen 2/3-Mehrheit wurde das Gesetz beschlossen. 



„Das Testen der Liebe scheint einfach“

Ungewöhnlich startet das Theaterstück mit einer Videosequenz, die den Herzschlag darstellt, während einige Schüler der 12. Klasse schweißbadend auf den Einsatz in ihrem Abschlussstück „Das Maß der Dinge“ warten. Endlich kann das in den letzten Jahren Gelernte angewandt werden. Das Video stoppt und die erste Szene beginnt wie folgt:

Adam, gespielt von Sebastian Berg, arbeitet als Aufseher im Museum. Er nimmt die Arbeit sehr ernst, nicht weil sie ihm besonders viel Spaß macht, sondern weil er nicht mit unschönen Dingen konfrontiert werden will. Er ist ein stiller junger Mann, der sich hinter den Anderen versteckt. Nachdem Nina Novello in der Rolle der Evelyn hinzukommt, wird zwischen ihnen eine vermeintliche Liebesbeziehung deutlich. Dann versucht Evelyn den unattraktiven Mann in einen attraktiven zu verwandeln. Nebenher arbeitet sie an ihrem Abschlussprojekt. Letztendlich stellt sich heraus, dass Evelyn Adam nur aus Testzweck zum Nachweis der Manipulation von Menschen benutzt hat.  

Weihnachtskonzert am Wolkenberg Gymnasium

Alle Jahre wieder … findet in der Vorweihnachtszeit das Weihnachtskonzert am Wolkenberg Gymnasium statt. Dieses Jahr begann die Veranstaltung besonders dramatisch. Nachdem der Weihnachtsmann die (überzogenen) Wunschzettel der Kinder gelesen hatte, verschwand er spurlos. Sofort begaben sich ein weltbekannter Detektiv und sein Freund auf die Suche. Es wurden Zeugen befragt und Lehrer der Entführung verdächtigt. Doch die Rückkehr des Weihnachtsmanns gelang nur durch die Liebe der vielen Schülerinnen und Schüler, die sich mit Gesang, Tanz und instrumentalen Beiträgen in das Weihnachtskonzert einbrachten. Viele Fachbereiche zeigten beeindruckende Beiträge und auch der Lehrerchor hatte seinen Auftritt. Mit der Rückkehr des Weihnachtsmanns ist die diesjährige Bescherung ist gerettet.



Exkursion ins Konzentrationslager Ravensbrück

Am Freitag, dem 9. Juni machten wir, die 7c und unsere Parallelklasse die 7d, eine Exkursion in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Schon als wir das Gelände des Konzentrationslagers(KZ) betraten, war uns mulmig zumute. Man konnte nicht fassen, was dort einmal passiert war, aber die Überreste des KZ sagten alles.
 Wir haben uns als Erstes einen Plan vom KZ angeschaut, während die 7d das Gelände erkundete. Danach sind wir zu einigen Reihenhäusern gegangen, welche an einer großen Straße standen und für die Umgebung sehr schön wirkten, auch wenn sie schon leicht zerfallen waren. Dort erfuhren wir, dass hier die Kommandanten des KZ mit ihren Familien gewohnt hatten. Die Straße, auf welcher wir standen, wurde von den Juden gebaut, welche von den Nazis gehasst wurden. Wir waren erschüttert, welche schlimmen Aufgaben die Frauen bewältigen mussten.