Aufnahmeverfahren



Übergangsverfahren in die Jahrgangsstufe 7

Die Aufnahme in eine weiterführende allgemein bildende Schule ist im § 53 des Brandenburgischen Schulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. August 2002 (GVBl. I S. 78), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. Januar 2007 (GVBl. I S. 2) geregelt.

Schülerinnen und Schüler, die keine Bildungsgangempfehlung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife erhielten oder deren Summe der Noten in den Fächern Mathematik, Deutsch und der ersten Fremdsprache im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 den Wert sieben übersteigt und sich für ein Gymnasium als weiterführende Schule ab der Jahrgangsstufe 7 entscheiden, weisen in einer Eignungsprüfung, die in Form eines zweitägigen Probeunterrichtes stattfindet, ihre Eignung für den sechsjährigen Bildungsgang am Gymnasium nach.

Die Eignungsprüfung ist im § 42 der Sekundarstufen-I-Verordnung vom 2. August 2007 näher bestimmt.

Überblick über den zeitlichen Ablauf des Übergangsverfahrens von der Grundschule in die Sekundarstufe I für das laufende Schuljahr: 

25.01.2014 Tag der offenen Tür am Wolkenberg-Gymnasium
31.01.2014 Ausgabe der Grundschulgutachten sowie der Anmeldeformulare
bis 12. 04. 2014 Abgabe der Anmeldeformulare in den Grundschulen
bis 12.03.2014 Versand der Einladungen zum eventuell erforderlichen Probeunterricht durch die staatlichen Schulämter
21.03./22.03.2014 erster Durchlauf des Probeunterrichtes
24.03.2014 Auswertung des ersten Durchlaufes des Probeunterrichtes
28.03./29.03.2014 zweiter Durchlauf des Probeunterrichtes
31.03.2014 Auswertung des zweiten Durchlaufes des Probeunterrichtes
bis 02.04.2014 Übergabe der Auswerteergebnisse des Probeunterrichtes an das zuständige staatliche Schulamt
Bei Nichtbestehen des Probeunterrichtes ist das Aufnahmeverfahren an einem Gymnasium abgeschlossen.
07.04.-11.04.2014 Durchführung des Aufnahmeverfahrens (unter Einbeziehung der Ergebnisse des Probeunterrichtes) an der Erstwunschschule
Sofern eine Aufnahme an der Erstwunschschule nicht erfolgen kann und die Zweitwunschschule im Zuständigkeitsbereich eines anderen Schulamtes liegt, schickt die Erstwunschschule die Anmeldeunterlagen an das für die Zweitwunschschule zuständige staatliche Schulamt.
bis 14.04.2014 Sofern eine Aufnahme an der Erstwunschschule nicht erfolgen kann: Übergabe der Anmeldeunterlagen mit Dokumentation und Ablehnungsbescheid an die Zweitwunschschule
15.04.-14.05.2014 Durchführung des Aufnahmeverfahrens an der Zweitwunschschule
16.05.2014 Durchführung der Ausgleichskonferenz für Gymnasien oder den Bildungsgang AHR an Gesamtschulen durch die zuständigen staatlichen Schulämter
19.05.2014 Information der Eltern über eine mögliche Aufnahme aufgrund der Ausgleichskonferenz (Ablehnungsbescheide und alternative Angebote)
bis 27.05.2014 Eltern äußern sich gegenüber dem zuständigen Schulamt zu den
Aufnahmeangeboten aufgrund der Ausgleichskonferenz
04.06.2014 Schulämter schlagen den Eltern noch nicht aufgenommener Schüler Schulen mit freier Kapazität vor
bis 13.06.2014 Eltern äußern sich gegenüber dem zuständigen Schulamt zu den angebotenen Schulplätzen
18.06.2014 Versand der Aufnahmebestätigungen und Zuweisungen für alle Schüler
bis mindestens 17.07.2014 Ende der Widerspruchsfrist der Eltern gegen die Aufnahmebescheide und Zuweisungen einen Monat nach Zustellung