Schulprogramm

Die Schulkonferenz hat das Schulprogramm am 20.09.2007 verabschiedet.

Für den Unterricht:

Im Unterricht hat die Vermittlung von notwendigem Wissen und Können einen zentralen Stellenwert. Die Schüler lernen, Kreativität zu entfalten, Teamfähigkeit, Toleranz und Kritikfähigkeit zu entwickeln. Die Lehrer gestalten ihren Unterricht so, dass die Schüler zu aktiver Mitarbeit und eigenständiger Tätigkeit befähigt werden. Der Unterricht enthält Elemente, die Talente und Stärken fördern. Andererseits wird der Unterricht durch die Lehrer so gestaltet, dass Leistungs-schwächen behoben werden. Die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Unterricht ist darauf gerichtet, die Schüler auf die Studien- und Berufsausbildung, aber auch auf den Umgang mit täglichen Problemen vorzubereiten. 
Die Schüler werden motiviert, sich über den Unterricht hinaus mit behandelten Sach-verhalten auf vielfältige Weise zu befassen; können also auf der Grundlage des behandelten Unterrichtsstoffes vielfältige Interessen entwickeln, die sie zu einer unverwechselbaren Persönlichkeit werden lassen. 


Für das Schulleben:

Die Schule organisiert neben dem Unterricht vielfältige Betätigungsmöglichkeiten für die Schüler. Es werden Handlungsfelder eröffnet, die durch eine große Erlebnisbreite das Sammeln von Erfahrungen ermöglichen. Dabei steht die Herausbildung von Hilfsbereitschaft, Toleranz, Weltoffenheit sowie Eigeninitiative und Selbstständigkeit im Mittelpunkt. Die Schüler erleben ein Zusammengehörigkeitsgefühl, entwickeln Teamgeist und haben gemeinsame Erfolgserlebnisse beim Gestalten von Veranstaltungen und Bearbeiten von Projekten. Durch die Nutzung von Informationen aus global vernetzten Medien sowie internationaler Kontakte der Schule werden die Schüler auf ein Leben in der globalisierten Welt vorbereitet. Die Mitarbeit bei der Gestaltung von Exkursionen, Veranstaltungen und anderen Höhepunkten befähigt die Schüler zu verantwortungsvollem, selbstständigem Planen und Handeln und fördert so die Identifikation mit der Schule als einen Mittelpunkt des Schülerlebens.



Für Kooperation und Partizipation:

Der pädagogische Prozess beinhaltet die enge Zusammenarbeit zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften. In den Mitwirkungsgremien sowie im Förderverein wird eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten praktiziert. Alle in der Schule anstehenden Probleme werden im Sinne einer reibungslosen Bildungs- und Erziehungsarbeit diskutiert und gelöst. Besonders in den Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I gewährleisten die Klassenlehrer eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Dem Alter entsprechend tritt die Eigenverantwortung der Schüler in der Sekundarstufe II in den Vordergrund, weil sie mehr und mehr ihren Platz in Schule und Gesellschaft finden.
Sehr gute Unterstützung findet unsere Schule in der intensiven Zusammenarbeit mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark als Schulträger. Sie ist eine unabdingbare Voraussetzung für die umfassende Ausstattung und für eine vorbildliche materielle Sicherstellung des täglichen Schulablaufs.


Für das Schulmanagement:

Alle Verantwortlichen des Schulmanagements (Schulleitung, Fachlehrer, Klassenlehrer, Schülersprecher) arbeiten entsprechend demokratischer Grundsätze transparent, vertrauensvoll miteinander und zum Wohle der Entwicklung der Schule.
Getroffene Entscheidungen werden gemeinsam getragen und engagiert umgesetzt. 
Auftretende Probleme werden zeitnah gelöst, wobei im Sinne eines positiven Schulklimas bei der Zusammenarbeit der Grundsatz gilt, dass Konfliktvermeidung vor Konfliktbewältigung rangiert.
Die Zusammenarbeit mit Kooperations- und Vertragspartnern der Schule wird durch verantwortungsbewusste Verhandlungen, die auf partnerschaftlicher Rücksicht-nahme und Bestimmtheit basieren, geprägt. 

Im Vordergrund stehen die folgenden vier Entwicklungsschwerpunkte 

1. pädagogische Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen in Unterricht, Erziehung, Beratung und Betreuung,
2. Leitideen und Grundsätze zur Umsetzung der Rahmenlehrplanvorgaben zu einem schuleigenen Lehrplan einschließlich der Grundsätze zur Leistungsbewertung auf der Grundlage der schulischen Gremienbeschlüsse,
3. Ausgestaltung der Schwerpunktbildung im Rahmen der Stundentafel und abweichender Organisations-formen
4. Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehnungsberech-tigten hinsichtlich der gemeinsamen Verantwortung für Bildung und Erziehung